Wenn Konflikte eskalieren - Mobbing, Bossing und Staffing erkennen und handeln
Nicht jeder Konflikt am Arbeitsplatz ist harmlos – aber wo endet ein Konflikt und wo beginnt Mobbing? Dieses Tagesseminar vermittelt Fach- und Führungskräften die Kompetenz, Eskalationsdynamiken zu erkennen, Mobbing, Bossing und Staffing fachlich einzuordnen und erste Handlungsstrategien für Prävention und Intervention zu entwickeln.
Schulungsübersicht
Ihre Lernziele
- Konflikte im Arbeitsalltag: Wann ist ein Konflikt „normal“, wann wird es kritisch?
- Eskalationsdynamiken und Frühwarnsignale erkennen
- Von der Grenzverletzung zur systematischen Schädigung: Mobbing, Bossing und Staffing unterscheiden
- Mehrstufenmodell: Wie sich Konflikte zu psychischer Gewalt entwickeln
- Risikofaktoren und Schutzfaktoren auf Beziehungs-, Team- und Organisationsebene
- Ursachen auf vier Ebenen: individuell, interaktional, strukturell, kulturell
- Handlungsmöglichkeiten für Fach- und Führungskräfte: Intervention, Prävention, Dokumentation
- Rolle und Verantwortung: Was Führung im Kontext von Konflikten und Gewaltschutz leisten muss
Für wen diese Schulung ist
Führungskräfte, Personalverantwortliche, HR-Fachkräfte, Betriebs- und Personalräte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Gleichstellungsbeauftragte, Ansprechpersonen für Beschwerdemanagement und Gewaltschutz, Compliance-Verantwortliche
Über diese Schulung
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag. Doch manche Konflikte entwickeln eine Dynamik, die über das Übliche hinausgeht – sie verfestigen sich, werden systematisch, und Beteiligte geraten unter zunehmenden Druck. Die Abgrenzung zwischen einem schwierigen Konflikt, einer Grenzverletzung und psychischer Gewalt in Form von Mobbing, Bossing oder Staffing fällt in der Praxis oft schwer. Genau hier setzt dieses Seminar an.
Die Teilnehmenden entwickeln eine gemeinsame fachliche Basis: Sie lernen Eskalationsdynamiken zu erkennen, Frühwarnsignale zu identifizieren und die verschiedenen Formen psychischer Gewalt am Arbeitsplatz voneinander zu unterscheiden. Risiko- und Schutzfaktoren werden auf drei Ebenen analysiert – Beziehung, Team und Organisation.
Der Praxisbezug steht im Mittelpunkt: Anhand von Fallbeispielen, Gruppenarbeit und Reflexionsübungen entwickeln die Teilnehmenden ein differenziertes Verständnis für die Übergänge von Konflikten zu Gewalt und reflektieren ihre eigene Rolle und Verantwortung als Fach- oder Führungskraft. Das Seminar bildet die Grundlage für weiterführende Maßnahmen – von vertieften Trainings bis hin zu strukturellen Veränderungen in der Organisation.
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